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	<title>Notes from the Past &#187; Allgemeines</title>
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	<description>... forgetting the future.</description>
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		<title>Befreiung</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 01:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschriebenes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin wirklich froh, jetzt diesen Blog zu haben. Nun habe ich die Möglichkeit, all das, was schemenhaft oder auch vollständig ausformuliert in meinem Kopf herumschwirrt, textuell festzuhalten.
Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass das doch schon vorher möglich war &#8211; immerhin ist ans Verfassen eines Textes kein Veröffentlichungszwang gebunden. Das ist für sich sicher richtig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wirklich froh, jetzt diesen Blog zu haben. Nun habe ich die Möglichkeit, all das, was schemenhaft oder auch vollständig ausformuliert in meinem Kopf herumschwirrt, textuell festzuhalten.</p>
<p>Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass das doch schon vorher möglich war &#8211; immerhin ist ans Verfassen eines Textes kein Veröffentlichungszwang gebunden. Das ist für sich sicher richtig, aber wenn ich etwas niederschreibe und gleichzeitig verschlossen halte, niemals publiziere, dann hat das für mich eine Art von Sinnlosigkeit, Verschwendung. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meine geistigen Ergüsse für derart wertvoll halte, dass sie unbedingt in die Welt getragen werden müssen. Auch wenn diesen Blog nur drei, vier, fünf Leute lesen, hat es seine Wirkung schon erreicht. Denn die liegt vor allem (neben der Anregung zur Diskussion) darin, meine Gedanken in den großen Kosmos der Meinungspluralität hinauszutragen und am Markt der Ideen teilzuhaben. Das stellt für mich eine Form der Befriedigung dar, dem geschriebenen Text gegenüber und natürlich mir selbst.</p>
<p>Trotzdem gibt es Texte, Gedichte oder Gedankengänge, die unter Verschluss bleiben. Wieso? Nun, entweder weil sie <em>zu</em> persönlich sind, oder aber unfertig und vielleicht auch unreif. Letztere kann ich überarbeiten, erstere sind gut so, wie sie sind, aber dennoch &#8220;geheim&#8221;. Das mag meiner eben erfolgten Erläuterung widersprechen, doch denke ich, dass sich hier gut eine Trennung vollziehen lässt: Zwischen persönlichen und subjektiven, aber dennoch öffnungskompatiblen Gedanken, und sehr eng an meine Persönlichkeit gebundene und demnach nicht für die Öffentlichkeit geeignete Ergebnisse des Nachdenkens. Erstere müssten ebenfalls nicht unbedingt publiziert werden, doch wie gesagt verhilft mir dies zu einem angenehmeren Gefühl. Bei letzteren wäre es umgekehrt, deren Veröffentlichung käme einem Seelen-Striptease gleich, und vor Fremden ausgezogen habe ich mich noch nie gerne. Dafür helfen sie, schwierige und mir zu schaffen machende Gefühle zu verarbeiten, festzuhalten, auf Papier zu speichern, um vielleicht eines Tages darüber nachdenken zu können. Das geht auch ganz gut, ohne dass Andere von diesen Dingen wissen.</p>
<p>Aber wer weiß, vielleicht ist auch einmal die Zeit reif, die persönlichkeitsnahen Texte in die Welt zu schicken? Das kommt auch immer ganz auf meinen Lebensstatus an.</p>
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		<title>Willkommen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 23:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internes]]></category>

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		<description><![CDATA[Als vor einigen Jahren &#8211; ich weiß gar nicht mehr, wie viele es waren &#8211; das Bloggen populär wurde, nahm ich es mir nicht, auch an diesem heute umso mehr zum Massenphänomen gewordenen Trend teilzunehmen. Ich meldete also einen Blog bei myblog.de an und schrieb darauf los &#8211; über das, wofür Weblogs, die Webtagebücher, ursprünglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als vor einigen Jahren &#8211; ich weiß gar nicht mehr, wie viele es waren &#8211; das Bloggen populär wurde, nahm ich es mir nicht, auch an diesem heute umso mehr zum Massenphänomen gewordenen Trend teilzunehmen. Ich meldete also einen Blog bei myblog.de an und schrieb darauf los &#8211; über das, wofür Weblogs, die Webtagebücher, ursprünglich gedacht waren: persönliche Eindrücke, Erlebnisse, Meinungen.<br />
Nach einiger Zeit, es war mehr als ein Jahr, merkte ich, dass diese rein persönlichkeitsbezogenen Texte nicht sonderlich zufriedenstellend waren. Einerseits empfand ich mein Leben als recht unaufregend und unspannend, andererseits wollte ich im Internet auch nicht unbedingt zu viel von mir preisgeben. Einerseits war ich dadurch zur schreiberischen Tätigkeit motiviert, andererseits herrschte auch ein gewisser Zwang &#8211; getrieben durch Freunde und Bekannte, die ebenfalls bloggten &#8211; zumindest jeden zweiten Tag ein &#8220;Update&#8221; des eigenen Lebens online zu stellen.</p>
<p>Schnell kam ich auf den Geschmack einer guten Mischung zwischen persönlichen Eindrücken (also nicht mehr reine Tagesnacherzählungen) und gesellschafts- und politikbezogenen Beiträgen, also solche, die auch für die breite Allgemeinheit relevant sind. Ich eröffnete einen Blog bei Wordpress und fütterte ihn mit ebenjenem Content &#8211; bis die politischen Themen irgendwann die Oberhand gewannen und nun, auf meiner mittlerweile vierten Bloginstallation, fast ausschließlich zu finden sind.</p>
<p>Doch seit ich auf der Universität eine Vorlesung über Weblogs und deren möglichen literarischen Gehalt gehört habe, lässt mich die Idee eines wiederum auf meine Person bezogenen Blogs nicht los. Es klingt banal, aber allein das war der Anstoß, diesen Blog hier zu eröffnen und darauf los zu schreiben. Dabei war mir jedoch von Anfang an klar, dass es weder Nacherzählungen irgendwelcher Geschehnisse (und wenn, dass nur im begrenzten Rahmen), noch stark auf meine Person fokussierte Einträge werden sollen.<br />
Eher geht es um allgemeine Gedanken, die jeder von uns haben könnte, aber nun mal von mir gedacht und formuliert wurden. Es geht um Lebenserfahrungen, die vielleicht nur mir, womöglich aber auch anderen Leuten zustoßen; um Sinneseindrücke aus der Außenwelt, die sich durch meine Gehirnwindungen gearbeitet und über meine Finger die Innenwelt wieder verlassen haben.</p>
<p>Heraus kommen hoffentlich nicht nur subjektive Gedankenschnipsel, sondern auch Impulse zum Weiterdenken, geistige Anregungen oder auch einfach nur nett zu lesende Texte. Wahrscheinlich werde ich es mir auch nicht nehmen lassen, auf bereits vorhandene Erzeugnisse (Zitate, Meinungen, Liedtexte etc.) einzugehen und meine Ideen dazu zu publizieren.</p>
<p>Kurzum: Ich bin thematisch wieder dort angekommen, wo ich am Anfang stand, dann aber doch anders. Das heißt natürlich nicht, dass mein Politblog Geschichte ist &#8211; im Gegenteil. Das hier ist sogar fast nur ein Seitenprojekt, was nicht bedeuten muss, dass die Beiträge seltener oder kürzer werden. Es ist eher eine publizitisch logische Ergänzung &#8211; und dabei, keine Sorge, nicht immer so hochgestochen wie das hier. :)</p>
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